Betriebe können Kurzarbeitergeld rückwirkend zum 1. März 2020 bereits dann nutzen, wenn 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind. Auch Leiharbeiter werden vom Kurzarbeitergeld profitieren. Die Bundesagentur für Arbeit soll künftig 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns für max. 12 Monate übernehmen, wenn ein Unternehmen Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt. Zudem sollen Arbeitgeber, anders als bisher, die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden voll erstattet bekommen. Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert sind. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn aufgrund des Coronavirus Lieferungen ausbleiben und dadurch die Arbeitszeit verringert werden muss oder staatliche Schutzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Betrieb vorübergehend geschlossen wird. Grundsätzlich ist das Ziel von Kurzarbeit, dass Beschäftigte vorübergehend weniger Stunden leisten, um nicht gekündigt zu werden. Die Arbeitslosenversicherung zahlt bis zu zwei Drittel des Verdienstausfalls. Wichtig ist, dass Unternehmen auf jeden Fall im März noch ihren Bedarf anzeigen, um dann auch rückwirkend Kurzarbeitergeld zu erhalten!

Unternehmer-Hotline der Bundesagentur:  0800 45555 20

Arbeitsagentur - Kurzarbeitergeld

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