Nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten bekommen Freiberufler, Selbständige und alle anderen Unternehmer, ausgehend vom Gewinn des der im Steuerbescheid für das letzte Kalenderjahr festgestellten Betrages, eine Entschädigung. Dazu zählt auch eine Erstattung der Aufwendungen für soziale Sicherung bei privat Krankenversicherten. Dies gilt aber nur dann, wenn das Gesundheitsamt ein entsprechendes Verbot ausspricht, man also entweder selbst infiziert ist oder aus sonstigen Gründen einer Quarantäne unterliegt. Diese staatliche Förderung greift nur, wenn der Selbstständige oder Freiberufler nicht durch Home-Office seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Müssen Restaurants, Läden etc. aufgrund einer Anordnung des Gesundheitsamts ganz oder teilweise geschlossen werden, besteht Anspruch auf die o.g. Entschädigung. Hamburg hat bisher noch kein Formular online gestellt.

FAQ zur rechtlichen Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz